Beikost - Umstellung auf feste Nahrung beim Baby

Mit etwa sechs Monaten können Sie Ihrem Baby Beikost geben. Diese Umstellung können Sie nun in kleinen Schritten beginnen. Lesen Sie bei uns, wie Sie Ihr Baby am besten mit fester Nahrung vertraut machen können.

Warum ist eine sofortige Umstellung auf feste Nahrung bei Ihrem Baby nicht empfehlenswert?

Das Verdauungssystem reagiert sehr empfindlich auf Umstellungen. Daher empfehlen wir Ihnen, die Einführung der Zugabe fürs Baby auch in kleinen Etappen vorzunehmen.

Beginnen können Sie mittags mit ein paar Löffeln Gemüsebrei. Seien Sie nicht traurig, wenn die Beigabe anfangs abgelehnt wird. Versuchen Sie es am Nächsten Tag erneut.

Nach den ersten Löffeln Brei stillen Sie oder geben die Flasche. Nach einer guten Woche können Sie mittags eine reine Breimahlzeit füttern. Mit dieser allmählichen Umstellung können Sie nach und nach alle Mahlzeiten umstellen.

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Beikost für Baby's

Klappt es mittags gut mit der Beigabe fürs Baby? Nach etwa zwei Wochen können Sie zwei Sorten Gemüse und füttern. Ab und zu können Sie auch Fleisch beifügen. Sobald Ihr Kind die Portion, etwa 200 Gramm aufisst, können Sie die Milchmahlzeit ganz weglassen.

‹‹ Hier finden Sie den Ernährungsplan für das Babys

Hier finden Sie leckere Rezepte für Brei

Dann können Sie mit der nächsten Mahlzeit beginnen. Sie können nun die Abendmahlzeit nach und nach durch einen leckeren Milchbrei ersetzten. Mit dieser leckeren Milch- Getreide- Kombination geht Ihr Baby gut gesättigt in die Nacht. Am besten beginnen Sie anfangs wieder mit einigen Löffel und stillen im Anschluss oder geben das Fläschchen.

‹‹ Hier finden Sie Rezeptideen für Milchbrei.

Konnten Sie auch mit dieser Kost fürs Baby punkten? Dann können Sie jetzt mit der Umstellung am Nachmittag beginnen. Nachmittags eignet sich ein Obst- Getreidebrei gut als Beikost fürs Baby. Als Getreideflocken eignen sich Instantflocken aus Reis oder Hafer, später auch Dinkel und andere Getreidesorten.

Bei den Früchten sollten Sie ebenso wie bei den Gemüsebreien immer erst eine neue Sorte reichen. Sie können so leicht feststellen, was Ihrem Baby am besten bekommt.

‹‹ Hier finden Sie eine Empfehlung über Obstsorten, die entsprechend dem Alter gereicht werden können.

Hier finden Sie Rezeptideen für einen Obstbrei.

Die morgendliche Mahlzeit können Sie nun auch umstellen. Morgens können Sie einen Milch- Getreidebrei oder einen Gemüse- Getreidebrei als Zusatzkost fürs Baby füttern. Am besten verfahren Sie wieder wie bei den anderen Umstellungen.

Als Tipp:
Zwischen den einzelnen Umstellungen der Mahlzeiten können sie etwa drei Wochen vergehen lassen.

Tipps für das Füttern mit Extrakost fürs Baby:

  • Nehmen Sie sich Zeit, um Ihr Baby zu füttern. Ihr Baby kennt bislang nur das Saugen, jetzt kommt der Breilöffel ins Spiel.
  • Verwenden Sie einen weichen Kunststofflöffel, mit abgerundeten Kanten.
  • Prüfen Sie die Temperatur des Breies, er wird am liebsten lauwarm von den Babys gegessen.
  • Setzen Sie Ihr Baby auf Ihren Schoß, so fühlt Ihr Baby weiterhin die Geborgenheit beim Füttern.
  • Beginnen Sie das Füttern der Beigabe fester Kost fürs Baby erst mit wenigen Löffeln.
  • Wenn Ihr Baby mitfüttern möchte, ist es ok. Sie können mit einem Zweitlöffel dafür sorgen, dass Ihr Baby den Brei auch tatsächlich isst.

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