Schwangerschaft

Kategorie: Schwangerschaft, Schwangerschaftswochen

Liebe Besucher,
sind Sie schwanger? Dann freuen wir uns mit Ihnen und wünschen Ihren und Ihrem Baby eine wunderschöne Schwangerschaft und für die Zukunft alles Liebe und Gute. Es warten nun vierzig aufregende Wochen auf Sie. Eine Schwangerschaft ist wie ein kleines Wunder. Jede Frau empfindet diese Zeit anders, denn jede Frau ist ganz individuell. Wir möchten Ihnen hier jetzt eine kleine zusammenfassende Reise durch diese vierzig Wochen Ihrer Schwangerschaft zeigen. Wahlweise können Sie die Fortschritte der Entwicklung in der Schwangerschaft auch Woche für Woche betrachten.


Schwangerschaft

Ist bei Ihnen noch alles am Anfang, das heißt in der Planung, dann kann unser Eisprungkalender Ihre fruchtbaren Tage errechnen.
Sind Sie und Ihr Partner gesund und wünschen sich ein Kind, dann sollte dem so nichts im Wege stehen.

Eine Schwangerschaft bedeutet neben großen Glücksgefühlen auch oft ängstliche Momente. All diese Gefühle sind normal. Viele Mütter stellen sich die Frage: Schaffe ich das alles, die Schwangerschaft, die Entbindung, das Stillen… Sicher schaffen Sie das, denn der Körper einer Frau ist gerade in der Schwangerschaft zu Höchstleistungen fähig.

Die meisten Schwangerschaften und Geburten laufen ohne große Probleme.
Also bleiben Sie gelassen und hören Sie auf Ihren Körper, gönnen sich Pausen und verwöhnen sich und lassen sich verwöhnen, kurzum, tun sie alles, was Ihnen gut tut.

 

Wissenswertes über die Schwangerschaft:

Während der neunmonatigen Schwangerschaft wird aus einer 0,2 mm großen Eizelle ein Säugling mit einem durchschnittlichen Geburtsgewicht von ca. 3300 g und einer Größe von ca. 52 cm.


 

Die Schwangerschaft teilt sich in zwei Phasen:

Die erste Phase, die Embryonalphase, die Zeit der Befruchtung, bis zum Abschluss der Organbildung am Ende des dritten Monats. In dieser Phase wird das Baby auch Embryo genannt.
Die zweite Phase, die Fetalphase, ist die Zeit vom vierten Monat an, bis hin zur Geburt. In dieser Phase der Schwangerschaft wird das Baby auch Fetus genannt.

Schwangerschaftsanzeichen:

Es gibt verschiedene Anzeichen einer Schwangerschaft, wir haben diese in unsichere und sichere Anzeichen unterteilt.
Es gibt Frauen, die spüren, dass sie schwanger sind, rein intuitiv. Bei den meisten werdenden Müttern macht sich die Schwangerschaft durch eine Überempfindlichkeit der Brüste bemerkbar. Die Brüste beginnen zu spannen, Berührungen werden häufig als unangenehm empfunden.
Bei manchen Frauen stellen sich am Anfang der Schwangerschaft Übelkeit und Erbrechen ein, häfig legt sich das ab dem dritten Monat.
Manche Frauen beschreiben auch Müdigkeit oder sie entwickeln besondere Essgelüste. Dinge, die sie sonst gerne gegessen haben, lassen den Magen umdrehen und andere Dinge, die nie gemocht wurden, kommen nun auf den Teller.
Möchten Sie gerne weitere Informationen über die Anzeichen einer Schwangerschaft erfahren, dann können Sie gerne hier weiterlesen.

Planung einer Schwangerschaft:

Dank vieler verschiedener Verhütungsmittel kann eine Frau selber bestimmen, ob sie schwanger werden möchte oder nicht. Doch auch mit dem Absetzen der Pille, Entfernen der Spirale oder Weglassen des Kondoms, etc. ist es noch keine Garantie, auch sofort schwanger zu werden. Geduld ist nun angesagt. Als Hilfe kann die Berechnung des Eisprungs dienen.
Als vorbeugende Maßnahme kann sich auch die Einnahme von Folsäure positiv auswirken, weiterhin helfen eine gesunde ausgewogene Ernährung und Sport sowie Entspannung ( Yoga, Meditation ).
Sprechen Sie auch mit Ihrem Frauenarzt über Ihren Kinderwunsch, er kennt Sie am besten und wird Ihnen gerne Tipps für Ihre geplante Schwangerschaft geben.


 

Überblick über Ihre Schwangerschaft, Monat für Monat

Erste bis vierte Woche der Schwangerschaft:

Mit dem heranreifen der weiblichen Eizelle beginnt alles, wenn diese dann zum Zeitpunkt des Eisprungs befruchtet wird, entsteht neues Leben.
De Embryo nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein. Anfangs bemerkt die Frau davon jedoch nichts. Und doch geschieht im Körper schon so viel. Das Hormon Progesteron wird in großen Mengen produziert, damit die Gebärmutterschleimhaut nicht abgestoßen wird. Sie wird stärker durchblutet und mit Nährstoffen angereichert, um optimale Bedingungen für die Einnistung des Keimlings zu schaffen. Das Schwangerschaftshormon Beta- hCG wird gebildet und lässt sich im Blut und mit dem Ausbleiben der Regel auch im Urin nachweisen. zum Ende der vierten Woche werden Sie den Frauenarzt aufsuchen. Dieser wird die Schwangerschaft dann per Sonographie ( Ultraschall ) und per gynäkologischer Untersuchung feststellen. Sie erhalten nun den Mutterpass, der in der gesamten Schwangerschaft von Ihnen mitgeführt werden sollte. In ihm werden in regelmäßigen Abständen alle Untersuchungsergebnisse durch den oder die Ärzte eingetragen.
Die erste Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft wir gleich mit der Feststellung der Schwangerschaft vom Arzt durchgeführt. Sie ist sehr umfangreich und beinhaltet:

  • ausführliche Anamnese (Frage nach Allergien, Vorgeschichten, chronischen Erkrankungen, vorherige Schwangerschaften…)
  • körperliche Untersuchung (Beurteilung der Beckengröße, Blutdruck messen, Wiegen)
  • gynäkologische Untersuchung (Abstrich mit Test auf Chlamydien und Gebärmutterhalskrebs)
  • Blutentnahme (Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors, Antikörpersuchtest, Röteln-HAH-Test, HIV-Test, TPHA-Test, Toxoplasmose)
  • Urintest
  • Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins

Sie bekommen außerdem von Ihrem Gynäkologen eine Bescheinigung über Ihre Schwangerschaft für Ihren Arbeitgeber. Manchmal, wenn Gefahr für Mutter und Kind im Job bestehen, kann der Frauenarzt auch gleich ein Beschäftigungsverbot erteilen.

1. SSW 2. SSW 3. SSW 4. SSW

fünfte bis achte Woche:

Ihr Baby entwickelt sich sehr schnell, noch ist es ein Embryo, der nur entfernt Ähnlichkeit mit einem Säugling hat.
Bei Ihnen werden sich wahrscheinlich so manche Schwangerschaftsanzeichen bemerkbar machen, angefangen von Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit…
Auch das gehört mit zu einer Schwangerschaft und geht vorüber.
PS: Hilfreich bei der morgendlichen Übelkeit sollen eine Tasse Pfefferminztee und etwas Zwieback, im Bett eingenommen, sein.

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neunte bis zwölfte Woche:

Ihr Baby ist noch so winzig klein, aber man erkennt jetzt schon eher den Säugling, der es bald sein wird.
Zum Ende der zwölten Schwangerschaftswoche lässt sich mit etwas Glück schon das Geschlecht des Kindes bestimmen.
Sie besuchen weiterhin regelmäßig Ihren Gynäkologen, dies geschieht in den ersten Monaten der Schwangerschaft etwa alle vier Wochen.
Was der Frauenarzt bei jeder Routineuntersuchung abklärt:

  • Bestimmung der Schwangerschaftswoche
  • Messen des Körpergewichtes
  • Messen des Blutdrucks
  • Fundusstand (Größe der Gebärmutter)
  • Lage des Kindes
  • Herztöne/ Bewegungen des Kindes
  • Gynäkölogische Untersuchung
  • Urintest
  • Bestimmung des Hämoglobinwertes

In der 10. Schwangerschaftswoche ist der nächste Ultraschalltermin. Der darauffolgende ist dann erst in der dreizigsten Schwangerschaftswoche. Viele Gynäkologen machen aber auch bei jeder Routineuntersuchung gleich eine Sonographie mit.

In diesem Zeitraum besteht die Möglichkeit für eine Chorionzottenbiopsie. Hierbei wird der Mutterkuchen unter Ultraschall punktiert und Zellen daraus entnommen, diese können dann kultiviert und mikroskopisch auf Anomalien im Erbgut hinweisen.
Ein genaueres Ergebnis liefert allerdings die Amniozentese ( Fruchtwasserpunktion ), die wird aber erst zwischen der vierzehnten und sechzehnten Schwangerschaftswoche durchgeführt.

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dreizehnte bis sechzehnte Woche:

Nun haben sich die Organe gebildet, sie sind natürlich noch lange nicht ausgereift. Ihr Kind ist nun kein Embyo mehr, sondern wird jetzt Fetus (lat. )/ Fötus genannt. Es hat noch viel Platz zum bewegen und genau das tut es jetzt auch.
Bei Ihnen, liebe werdende Mutter, wächst nun der Bauch. Empfehlenswert ist eine Creme oder ein Öl für die Haut am Bauch, das täglich sanft einmassiert wird und die Haut auf die extreme Dehnung vorbereiten hilft.
Bei der Untersuchung durch den Frauenarzt wird auch der Triple- Test gemacht, bei diesem Bluttest können sich Hinweise auf eine Schädigung ergeben. Auch ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Amniozentese ( Fruchtwasserpunktion ), um Anomalien beim Fetus festzustellen.

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Siebzehnte bis zwanzigste Woche:

In diesem Zeitraum der Schwangerschaft verschwinden meist Übelkeit und Erbrechen ganz, selten haben Frauen diese Begleiterscheinungen bis zum Ende der Schwangerschaft.
Ihr Baby ist sehr aktiv und zum Ende der zwanzigsten Schwangerschaftswoche können Sie die ersten sanften Bewegungen aus dem auch spüren.
In dieser Zeit empfinden die meisten Frauen ihre Schwangerschaft als sehr angenehm, weil es Körper und Seele wieder gut geht. Der Bauch ist noch nicht im Weg und die Geburt noch in weiter Ferne.
Vielleicht fühlen Sie sich so gut, dass Sie nochmal einen Urlaub mit dem Partner machen…
Aus medizinischer Sicht steht in diesem Zeitraum nur die Routineuntersuchung an. Bei Müttern mit chronischen Erkrankungen ( z. B. Bluthochdruck, Nierenleiden ö. ä. ) oder, wenn das Kind zu klein ist, wird in diesem Zeitraum die Doppleruntersuchung empfohlen. Das ist eine Ultraschalluntersuchung, die Aufschluss über die Blutgefäße bei der Mutter und bei dem Kind gibt.

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Einundzwanzigste bis vierundzwanzigste Woche:

Sie merken die Bewegungen aus dem Bauch immer intensiver. Noch hat Ihr Baby Platz zum toben. Es kann sich räckeln und strecken.
Auch der werdende Papa kann nun die Bewegungen durch die Bauchdecke spüren.
Bei vielen Schwangeren bildet sich eine pigmentierte Linie am Bauch, diese verschwindet nach der Schwangerschaft wieder.
Sie nehmen weiterhin an den Routineuntersuchungen beim Frauenarzt teil, dieser wird in der Zeit der Schwangerschaft auch einen zweiten Antikörpersuchtest machen.
Für Sie liebe werdende Mutti ist es Zeit, sich Informationen über einen Geburtsvorbereitungskurs einzuholen. Am besten wenden Sie sich an eine erfahrene Hebamme, diese kann Sie dann auch nach der Geburt betreuen.

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Fünfundzwanzigste bis achtundzwanzigste Woche:

Das Kind nimmt immer mehr an Gewicht zu, der Platz in Mamas Bauch wird immer enger. Die Reifung der Organe ist schon weit fortgeschritten, dennoch brauchen gerade das Gehirn, die Leber und die Atmungsorgane noch einige Zeit bis zur Ausreifung. Das kleine Wesen beginnt mit einem Schlaf- Wachrhythmus, der leider entgegen dem seiner Mutter ist.
Der Bauch der werdenden Mutter legt weiterhin zu, das Bindegewebe lockert sich und kann reißen. Die Schwangerschaftsstreifen, die anfangs jucken und rot sind, verschwinden zwar nicht mehr ganz, aber nach der Geburt werden sie verblassen und sehen dann wie feine Narben aus.
Ab der vierundzwanzigsten Schwangerschaftswoche kann vom Frauenarzt ein Zuckerbelastungstest bei der Schwangeren durchgeführt werden. Dieser ist ratsam, da manche Schwangere eine Schwangerschaftsdiabetes entwickeln.

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Neunundzwanzigste bis zweiunddreizigste Woche:

Immer mehr ähnelt das kleine Wesen in Ihrem Bauch einem Säugling. Das Kind baut nun die wichtige Fettschicht auf, nach und nach wird die Haut glatter. Die Fettschicht ist ein ganz wichtiger Schutz für den Säugling nach der Geburt.
Das Gehirn, das bis jetzt eine glatte Oberfläche hatte, entwickelt nun Windungen und Furchen. Das Nervensystem reift auch weiter aus. Das Gedächtnis entwickelt sich, so merkt sich das Baby bereits die Stimme seiner Mutter.
Für die werdenden Mütter wird der Bauchumfang oft schon zur Last. Gönnen Sie sich viele Pausen.
Der Nestbautrieb wächst zum Ende der Schwangerschaft, alles soll schön sein, wenn das Baby kommt.
Aus medizinischer Sicht ist in der dreizigsten Schwangerschaftswoche die letzte Ultraschalluntersuchung fällig, diese wird während der Routineuntersuchung durchgeführt.
Ihre Vorfreude auf das Baby steigt wahrscheinlich zum Ende der Schwangerschaft enorm an. Aber noch haben Sie ein wenig Zeit, auch Zeit für sich und das ist gut so, um Kraftreserven aufzubauen. Diese Kraftreserven werden sie für die Geburt und die erste Zeit danach sicher brauchen.
Haben Sie sich noch keine Hebamme gesucht, wird es nun Zeit dies zu tun.

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Dreiunddreizigste bis sechsunddreizigste Woche:

In dieser Zeit drehen sich die meisten Babys mit dem Köpfchen nach unten. Die Geburt ist nun gar nicht mehr so lange hin. In der vierunddreizigsten Schwangerschaftswoche ist es an der Zeit in den Mutterschutz zu gehen. Sie haben nun die Zeit sich auf die Geburt vorzubereiten.
Hilfreich kann jetzt Yoga zur Entspannung sein. Oft wird auch Akkupunktur angewandt, was sich positiv auf den Geburtsschmerz bei den Wehen auswirken kann. Gönnen Sie sich alles das, was Ihnen gut tut, ein schönes Buch, ein Besuch bei der Freundin, Schwangerenschwimmen…
Die Routineuntersuchung beim Frauenarzt ist von nun an im zweiwöchigen Rhythmus. Jetzt ist es auch an der Zeit für ein CTG, dabei werden zwei Ultraschallköpfe auf dem Bauch der Schwangeren mit flexiblen Gurten befestigt und an ein Gerät zur Aufzeichnung angeschlossen. Dieses Gerät zeichnet Kindsbewegungen, Herztöne und Wehen auf.
Sieben Wochen vor der Entbindung können Sie sich vom Arzt die Bescheinigung für das Mutterschaftsgeld geben lassen und es dann bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

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Siebenunddreizigste bis vierzigste Woche:

Das Baby bewegt sich nun auf engstem Raum, es hat die Beine angewinkelt und die Ärmchen eng am Körper. Auch für die Schwangere sind die letzten Woche oft eine Belastung, das Atmen fällt schwer, der Rücken schmerzt… aber die Vorfreude auf das Baby wächst von tag zu Tag. Bald ist es so weit und die Schwangerschaft neigt sich ihrem Ende.
Es ist an der Zeit den Klinikkoffer zu packen. Auch für die Erstausstattung des Babys sollten jetzt die letzten Vorbereitungen getroffen werden.
In dieser Zeit merken Sie die ersten Wehen, diese nennt man Senkwehen, das Baby wird so schon sanft in Richtung Becken geschoben.
Wenn es mit der Geburt losgeht, spüren Sie hingegen richtige Wehen, die intensiv und wellenartig auftreten. Es kann auch zum Blasensprung kommen. Auch das Zeichnen, wenn ein Schleimpfropf ( klar oder blutig ) abgeht, zeigt an, dass die Geburt beginnt.

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